Augsdorfer Kirchenkreuz

Foto: Andreas Kleewein 2009

Süd West Ansicht

Augsdorfer Kirchenkreuz - Bild 1
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Beschreibung

Säulenbildstock am westlichen Eingang zur Kirche, sogen. Kirchenkreuz. Zweigeschoßiger quadratischer Pfeilerstock, in dessen Sockel sich Bogennischen mit Heiligen Darstellungen befinden. Das Obergeschoß weist lediglich auf der Nordseite eine Nische auf.

Legende, Geschichte, Sage

Vermutlich wurde der Bildstock im Jahre 1554, im Zuge des Kirchenbaues errichtet. Der Bildstock diente bis zur Pfarrerhebung als Sammelpunkt für die aus dem Westen mit der Prozession kommenden Wallfahrer, die zur Wallfahrtskirche Maria Rosenkranzkönigin kamen.
In der Gegenwart wird vor diesem Bildstock der vierte Altar der Fronleichnamsprozession errichtet. Von diesem aus erteilt der Priester mit dem Allerheiligsten in alle vier Himmelsrichtungen den Wettersegen. Die heute noch zu sehende Bemalung geht auf den Rosegger Maler Peter Markovič zurück die er 1907 im Zuge der ersten umfassenden Kirchenrestaurierung anfertigte. Die letzte Renovierung wurde 1974 von der akademischen Malerin Josefine Kreuzer durchgeführt.
Christian Pichler und Rudolf Kofler, Die Bildstöcke der Pfarre Augsdorf. In: 200 Jahre Pfarre Augsdorf, Festschrift, 1988.

Sockel:
Im Osten : hl. Markus;
Im Norden : hl. Matthäus;
Im Süden : hl. Lukas
Im Westen : hl. Johannes;
Obergeschoß:
Nische im Norden : Schmerzensmann;
Im Süden : hl. Florian;
Im Westen: hl. Michael;
Im Osten: Maria Rosenkranzkönigin.